Zusammenfassung
Die moderne Ernährungsmedizin hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt und fokussiert sich nicht mehr primär auf die reine Gewichtsreduktion, sondern auf einen ganzheitlichen Ansatz. Heute verstehen wir die Ernährungsmedizin als eine evidenzbasierte Säule der Patientenversorgung, die sowohl in der Primärprävention als auch im Management chronischer Erkrankungen eine Schlüsselrolle spielt. Ziel ist es, biochemische Prozesse im Körper durch die Nährstoffzufuhr gezielt zu beeinflussen, Entzündungswerte zu senken und die metabolische Gesundheit wiederherzustellen. Die therapeutischen Ansätze sind dabei so vielfältig wie die Krankheitsbilder selbst.
Einige gezielte Diäten und Ernährungsformen kommen zur Behandlung klinischer Krankheitsbilder zum Einsatz, bspw. die ketogene Diät bei therapieresistenter Epilepsie, die Low-FODMAP-Diät bei Reizdarmsyndrom oder streng bilanzierte Diäten bei angeborenen Stoffwechselstörungen. Therapeutisches Fasten mit dem Ziel, die Autophagie („zelluläre Müllabfuhr“) zu aktivieren zeigt vielversprechende Ergebnisse bei der Verbesserung der Insulinsensitivität und der Reduktion von systemischen Entzündungen. Andere Ernährungsansätze können nicht nur therapeutisch, sondern auch präventiv eingesetzt werden, bspw. die mediterrane Ernährung und die pflanzenbasierten Ernährungsformen.
Obwohl das Wort „Diät“ eine zeitlich begrenzte Umsetzung einer Ernährungsform suggeriert, ist es bei den meisten therapeutisch eingesetzten Ernährungskonzepten sinnvoll oder sogar notwendig, eine dauerhafte Ernährungsumstellung vorzunehmen.
Für weitere Informationen zu den einzelnen Ernährungsformen, bspw. mediterrane und pflanzenbasierte Ernährung, siehe auch: Ernährung: Grundlagen, Empfehlungen und Umweltaspekte und Ernährung im Kindes- und Jugendalter.
Ketogene Diät
- Definition: Extrem kohlenhydratarme, fettreiche Ernährungsweise mit dem Ziel, den Körper in den Zustand der Ketose zu versetzen, in dem er Fett statt Kohlenhydrate als primäre Energiequelle verbrennt
- Indikationen
- Pharmakoresistente Epilepsie, insb. bei Kindern
- Seltene Stoffwechselstörungen (z.B. GLUT1-Mangel)
- Wirkweise: Verzicht auf Kohlenhydrate → Vorrangig Verbrennung der Fette → Ketonkörperbildung → Ketose
- Durchführung
- Protein- und fettreiche Ernährung (70–80% der Energie aus Fetten)
- Ausschließliche Ernährung mit Fleisch, Fisch, Eiern, einigen Milchprodukten, Nüssen und Saaten, vielen Gemüsesorten und Wasser
- Fehlende kritische Nährstoffe: Ballaststoffe, B-Vitamine
- Erfolgskontrolle: Ketogene Diät führt zur Ketose → Feststellung des Diäterfolgs über Urinstix möglich
- Langzeitrisiken u.a.
- Kardiovaskuläre Erkrankungen [1]
- Diabetes mellitus Typ 2 [2][3][4]
- Metabolische Dysfunktion-assoziierte steatotische Lebererkrankung [4]
- Malignome, insb. Kolon-, Lungen- und Mammakarzinome [5][6][7][8]
- Gicht [9]
- Nephrolithiasis [10]
- Mikrobiom-Dysbiose/Leaky-Gut-Syndrom [11][12][13][14]
Die Ketose unter ketogener Diät ist nicht mit der Ketoazidose zu verwechseln – einer gefährlichen Überproduktion von Ketonkörpern unter absolutem Insulinmangel, die zur Azidose führt und v.a. bei Diabetes mellitus Typ 1 vorkommt!
Die pharmakoresistente Epilepsie und einige seltene Stoffwechselstörungen sind die einzig sinnvollen Indikationen für eine ketogene Diät. Für andere Indikationen wie bspw. Adipositas überwiegen die Risiken den erwartbaren Nutzen!
Ornish-Diät
- Definition: Extrem fettarmes, überwiegend pflanzliches Ernährungskonzept zur Prävention und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, oft ergänzt durch Bewegung und Maßnahmen zur Stressbewältigung
- Indikationen u.a.
- Koronare Herzkrankheit [15]
- Hypertonie [16]
- Diabetes mellitus Typ 2 [16][17]
- Adipositas [16]
- Leichte kognitive Störung [18]
- Prostatakarzinom [19][20]
- Durchführung
- Ernährungsweise
- Vollwertige, pflanzliche und ballaststoffreiche Kost: Gemüse, Obst, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte
- Insg. max. 10% Fettanteil
- Meidung tierischer Produkte
- Keine zugesetzten Fette oder Öle
- Keine raffinierten Produkte
- Bewegung
- Stressmanagement
- Soziale Unterstützung
- Ernährungsweise
- Evidenz: Signifikante Effekte bei chronischen Erkrankungen mit 30–40% weniger Gesundheitskosten
Die Ornish-Diät ist oft schwer langfristig umzusetzen, weshalb für die Primärprävention die mediterrane Ernährung i.d.R. praktikabler ist!
Die Ornish-Diät ist Teil eines multimodalen Programms, daher sind die Effekte nicht der Diät allein zuzuschreiben!
DASH-Diät
- Definition: Wissenschaftlich fundierte Ernährungsweise zur Senkung von Bluthochdruck, die auf pflanzenbasierte, salzarme Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und fettarmen Milchprodukten setzt, während rotes Fleisch, Zucker und gesättigte Fette gemieden werden
- Indikationen u.a.
- Hypertonie [21][22]
- Adipositas [22]
- Hypercholesterinämie [22][23]
- Metabolisches Syndrom [24]
- Durchführung
- Keine explizite Kalorienreduktion
- Vermehrter Verzehr von
- Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten
- Vollkornprodukten
- Nüssen und pflanzlichen Ölen
- Fettreduzierten Milchprodukten
- Magerem Fleisch
- Reduktion von
- Gesättigten Fettsäuren
- Salz
- Süßigkeiten und gesüßten Getränken
Obwohl das Wort „Diät“ eine zeitlich begrenzte Umsetzung dieser Ernährungsform suggeriert, sollte die DASH-Diät dauerhaft durchgeführt werden!
Low-FODMAP-Diät
- Definition: Meidung fermentierbarer Kohlenhydrate (Oligo-, Di-, Monosaccharide und Polyole)
- Beispiele
- Oligosaccharide: Fructane und Galactane
- Disaccharide: Lactose
- Monosaccharide: Fructose
- Polyole: Sorbit(ol), Mannit(ol), Xylit, Maltit
- Indikation: Reizdarmsyndrom
- Pathophysiologie des Reizdarmsyndroms: Kurzkettige Kohlenhydrate und Zuckeralkohole werden im Dünndarm nicht aufgenommen → Passage in den Dickdarm → Fermentation durch Darmbakterien mit Gasbildung und osmotische Wirkung mit Wasseranziehung → Blähungen, Schmerzen, Diarrhö
- Durchführung
- Eliminationsphase
- Toleranzfindung
- Langzeiternährung: Gestaltung und Aufrechterhaltung des Speiseplans anhand der individuellen Verträglichkeit von FODMAPs
Bestehende Essstörungen wie Anorexia nervosa oder Orthorexia nervosa können durch eine Diät verstärkt werden!
Vor Beginn einer Low-FODMAP-Diät zur Therapie des Reizdarmsyndroms sollte eine medizinische Ernährungsberatung durchgeführt werden, um unnötige und zu starke Einschränkungen sowie Mangelernährung zu verhindern und orthorektische oder anorektische Patient:innen zu identifizieren!
Low-Carb-Diät
- Definition: Reduktion des Kohlenhydratanteils der Nahrung bei vermehrter Protein- und Fettaufnahme
- Indikationen: Kurzfristig bei
- Kontraindikationen
- Langfristig bei Diabetes mellitus Typ 2 [28]
- Kardiovaskuläre Erkrankungen [29]
- Obstipation und gastrointestinale Erkrankungen [30]
- Zur Gewichtsreduktion [31]
- Nachteil: Abnahme der Mikrobiomdiversität [32]
Durch den Verzicht auf vollwertige Kohlenhydrate aus Gemüse, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten ergeben sich keine gesundheitlichen Vorteile; eine Ernährung mit geringem Kohlenhydratanteil ist mit einer erhöhten Gesamtmortalität assoziiert! [33]
Eine hohe Proteinzufuhr (>10–20% der Nahrungskalorien) aus tierischen Quellen ist zumindest bis zum 65. Lebensjahr nicht empfohlen, da sie mit einer erhöhten Gesamtsterblichkeit und einer erhöhten Sterblichkeit durch maligne Tumorerkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2 und Herzkreislauferkrankungen assoziiert ist! [34][35]
Bircher-Benner-Diät
- Definition
- Ursprüngliche Form der Vollwerternährung (nach Kollath und Bircher-Benner )
- Kern der Theorie: Annahme, dass durch die industrielle Verarbeitung von Lebensmittelrohstoffen der Gehalt an essenziellen Nahrungsinhaltsstoffen und somit die Wertigkeit abnimmt
- Indikationen
- Prävention
- Therapeutischer Nutzen u.a. bei Rheuma, Gicht, Lebererkrankungen und Verdauungsstörungen
- Durchführung: Roh- und Vollwertkost
- Frisches Obst, Gemüse, Nüsse und Vollkornprodukte, insb. als Bircher-Müsli
- Zusätzlich in kleinem Umfang Milchprodukte und schonend gekochtes Gemüse
- Meiden von Fleisch und stark verarbeiteten Lebensmitteln
- Trinken: Möglichst nicht während, sondern zwischen den Mahlzeiten, um Verdauungssäfte nicht zu verdünnen
- Abendmahlzeit: So einfach, so leicht und so früh wie möglich
- Evidenz: Moderne Ernährungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sind denen der Vollwerternährung sehr ähnlich
Pflanzenbasierte Ernährungsformen
Für weitere Informationen zu pflanzenbasierten Ernährungsformen siehe: Vegane und vegetarische Ernährung bei Erwachsenen und Vegetarische und vegane Kinderernährung
Präventive und therapeutische Wirkungen bei korrekter Umsetzung pflanzenbasierter Ernährungsformen
Prävention u.a. von
- Kardiovaskulären Erkrankungen [33][36][37][38]
- Adipositas [33]
- Metabolischem Syndrom [39][40]
- Diabetes mellitus Typ 2 [41]
- Onkologischen Erkrankungen [38][41][42][43]
- Ggf. kognitiven Einschränkungen, Demenz und Depression [44][45][46]
Zum Einfluss spezifischer Nahrungsbestandteile auf das kardiovaskuläre, metabolische und onkologische Risiko siehe auch: Ernährung: Grundlagen, Empfehlungen und Umweltaspekte
Komplementäre Therapie u.a. von
- Metabolischer Dysfunktion-assoziierter steatotischer Lebererkrankung [47][48]
- Adipositas [48]
- Diabetes mellitus Typ 2 [49][50][51]
- Chronisch-entzündlichen Erkrankungen [52]
- Rheumatischen Erkrankungen [53][54]
- Akne [55][56]
- Ggf. chronischen Schmerzen und Fibromyalgie [57][58][59]
- Ggf. onkologischen Erkrankungen [60]
Fasten
Allgemeines
- Definition: Freiwilliger Verzicht auf bestimmte oder alle Nahrungsmittel und/oder Getränke
- Auswirkungen des Fastens [61][62][63][64]
- Autophagie
- Abbau von Leber- und viszeralem Fett mit Verbesserung der Insulinempfindlichkeit, bspw. HOMA-IR-Reduktion [65][66]
- Produktion von Ketonkörpern
- Verbesserung der Darmmikrobiota-Diversität [67][68][69][70][71]
- Antiinflammatorischer Effekt
- Hormesis, u.a. Mitochondrien- und Stammzellbildung [72][73]
- Erfahrung von Selbstwirksamkeit [74]
- Indikationen u.a. [62][63][75][76]
- Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselerkrankungen [77]
- Metabolisches Syndrom [71][74][78][79][80]
- Adipositas [81][82]
- Hyperlipidämie [83]
- Diabetes mellitus Typ 2 [78][79][84]
- NAFLD [65][85]
- Kardiovaskuläre Erkrankungen [77][86][87]
- Arterielle Hypertonie [71][88][89][90]
- Koronare Herzkrankheit [91][92]
- Herzinsuffizienz [93]
- Arteriosklerose [83][94]
- Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes
- Rheumatoide Arthritis [95][96][97]
- Degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates [98][99]
- Chronisches Schmerzsyndrom [100][101][102]
- Fibromyalgie [103][104]
- Prävention [105]
- Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselerkrankungen [77]
- Kontraindikationen u.a.
- Untergewicht
- Essstörungen in der Anamnese
- Einige psychiatrische Erkrankungen, abhängig vom Schweregrad
Ein therapeutisches Fasten muss bei bestehenden Vorerkrankungen ärztlich begleitet, Medikamente müssen entsprechend angepasst werden!
Bei therapeutischem Fasten müssen Diuretika i.d.R. pausiert werden, da sonst das Risiko einer schweren Hyponatriämie besteht!
Varianten
Heilfasten nach Buchinger [75][106]
- Durchführung
- Entlastungskost
- Darmreinigung durch Einnahme von Glaubersalz
- Fastenphase über ca. 7–10 Tage mit 250–500 kcal/d
- Keine feste Nahrung, täglich mindestens 2,5 L Flüssigkeit (stilles Wasser, Kräutertee)
- Kleine Mengen an Gemüsebrühe, verdünnten Säften und Honig
- Schrittweise Kostaufbauphase
- Indikationen u.a.
- Metabolisches Syndrom
- Rheumatische Erkrankungen
- Adipositas
- Arterielle Hypertonie
- Diabetes mellitus Typ 2
- Funktionelle gastrointestinale Beschwerden
- Chronische Schmerzzustände
- Kontraindikationen u.a.
- Dekompensierte Herzinsuffizienz
- Schwere Leber- oder Niereninsuffizienz
- Fortgeschrittene Kachexie
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Akute Infektionen
- Instabile psychiatrische Erkrankungen oder Essstörungen, insb. Anorexia nervosa
- Höhergradige Elektrolytstörungen oder metabolische Entgleisungen
- Insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 1
- Komplikationen u.a.
- Elektrolytstörungen
- Hypoglykämien
- Euglykämische Ketoazidose
- Evidenz: Signifikante Reduktion von Körpergewicht, Bauchumfang, Blutdruck und Blutfetten sowie Verbesserung der Lebensqualität und des subjektiven Wohlbefindens in Beobachtungsstudien und kleineren randomisierten Studien
Intervallfasten [61][67][75][107][108]
- Durchführung: Anders als bei vielen anderen Fastenvarianten als dauerhafte Ernährungsform (bzw. -umstellung) gedacht
- Tageweise
- Stundenweise
- Evidenz
- Reduktion von Körpergewicht
- Förderung der Zellerneuerung (Autophagie), Verbesserung des Darmmikrobioms und antiinflammatorische Effekte
Mayr-Kur [75]
- Ziel: Regeneration und „Entschlackung“ des Verdauungssystems
- Durchführung
- Evidenz: Keine hochwertigen randomisierten kontrollierten Studien, wissenschaftlich umstritten
Schroth-Kur [75]
- Durchführung
- Vegetarische kohlenhydratreiche und proteinarme Kost
- Wechsel zwischen Trinktagen (erhöhte Flüssigkeitszufuhr) und Trockentagen (reduzierte Flüssigkeitszufuhr)
- Warme Umschläge
- Evidenz: Keine hochwertigen randomisierten kontrollierten Studien, wissenschaftlich umstritten
Weitere
Glyx-Diät [109][110]
- Prinzip: Bevorzugter Verzehr von Nahrungsmitteln mit niedrigem glykämischem Index
- Glykämischer Index („Glyx“): Blutzuckerwirksamkeit verschiedener Nahrungsmittel im Vergleich zu reiner Glucose
- Evidenz: Wissenschaftlich umstritten
Detox-Diät [111]
- Prinzip: Ernährungsform mit dem Ziel, den Körper zu „entgiften“ oder zu „entschlacken“
- Umsetzung: Häufig Fasten, Säfte oder spezielle Nahrungsergänzungsmittel
- Evidenz: Konzept der „Entschlackung“ wissenschaftlich sehr umstritten und nicht evidenzbasiert
Gesundheitliche Vorteile bestimmter Nahrungsmittel
| Nahrungsmittel | Ausgewählte Wirkungen | Ausgewählte Wirkstoffe |
|---|---|---|
| Geschrotete Leinsamen [112][113][114][115][116] |
|
|
| Hibiskustee [117][118][119] |
| |
| Haferflocken oder -körner (in Form von Hafertagen) [120] |
|
|
| Nüsse [121][122][123] |
|
|
| Vollkorngetreide [124] |
| |
| Kreuzblütler bzw. Kohlgemüse [125][126][127][128] |
|
|
| Rote Bete [129][130] |
| |
| Hülsenfrüchte [131][132] |
| |
| Extra virgin Olivenöl [123] |
|
|
| Grünes Blattgemüse [133][134] |
|
|
| Yacón [135] |
|
|
| Grüner Tee [136][137][138] |
| |
| Fermentierte Produkte [139][140][141] |
|
|
| Kurkuma [142][143] |
| |
| Abgekühlte oder wiedererwärmte Kartoffeln, Nudeln oder Reis [144][145][146] |
|
Fehlernährung ist der Hauptrisikofaktor für nicht-übertragbare Krankheiten (NCDs), die häufigste Todesursache weltweit und Hauptgrund für den Verlust gesunder Lebensjahre (Disability-adjusted Life Years, DALYs)! [147]
In Deutschland zählen besonders eine hohe Natriumzufuhr sowie ein Mangel an Vollkornprodukten, Obst, Nüssen und Saaten zu den führenden Ernährungsrisiken! [147]