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Schulterläsionen

Letzte Aktualisierung: 3.8.2026

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Nicht-traumatische Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen stellen eine diagnostische Herausforderung dar, die häufig zu unspezifischen Diagnosen wie Periarthropathia humeroscapularis oder Rotatorenmanschettensyndrom führt. Eine zusätzliche Schwierigkeit besteht darin, dass die verschiedenen Pathologien häufig gemeinsam auftreten und sich teilweise gegenseitig bedingen. Eine Diagnose ist jedoch meist mithilfe einer Anamnese, klinischen Untersuchung und Bildgebung (je nach vermuteter Pathologie) möglich. In den meisten Fällen ist eine konservative Therapie, bestehend aus kurzfristiger Analgesie und Physiotherapie, erfolgreich. Bei frustranem Therapieverlauf und/oder ausgeprägten individuellen Einschränkungen kann eine operative Versorgung indiziert sein.

Die häufigsten Ursachen für Schmerzen und Bewegungseinschränkung der Schulter sind Rotatorenmanschettenläsionen, ein subakromiales Impingementsyndrom und eine Kalkschulter, häufig begleitet von einer Bursitis subacromialis oder einem Bizepssehnensyndrom. Die Schultersteife (Frozen Shoulder) verläuft dagegen häufig schmerzarm.

Du möchtest diesen Artikel lieber hören als lesen? Wir haben ihn für dich im Rahmen unserer studentischen AMBOSS-Audio-Reihe vertont. Den Link findest du am Kapitelende in der Sektion „Tipps & Links“.

Epidemiologietoggle arrow icon

  • Prävalenz: Altersabhängig, alle Altersgruppen 14,5% (10,8–55,2%)
  • Inzidenz: 37,8/1.000 Personen pro Jahr
  • Geschlechterverhältnis: >
  • Sozioökonomische Bedeutung: Dritthäufigste Ursache muskuloskelettaler Beschwerden

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

Anatomische und biomechanische Grundlagentoggle arrow icon

Anatomische Grundlagen

Biomechanische Grundlagen [3][4][5]

Verengung des subakromiellen Raums [3][4][5][6][7]

Eine Verengung des subakromialen Raums ist assoziiert mit verschiedenen Schulterläsionen, bspw. einer Rotatorenmanschettenruptur oder einem subakromialen Impingementsyndrom!

Klassifikationtoggle arrow icon

Klinische Einteilung von Erkrankungen der oberen Extremität

Disabilities of the Arm, Shoulder and Hand Score (DASH) [8]

  • Ziel: Evaluation der Funktion der oberen Extremität durch Selbstbewertung
  • Inhalt: 30 Fragen
  • Bewertungssystem: Likert-Skala
  • Ergebnis: Niedrige Punktzahl entspricht guter Funktion

Klinische Einteilung von Schulterpathologien

Constant-Murley-Score (CMS) [9][10]

American Shoulder and Elbow Surgeons Score (ASES) [9][11]

  • Ziel: Evaluation der Schulterfunktion durch Selbstbewertung
  • Inhalt: 17 Fragen
    • Schmerz (1 Frage)
    • Funktion (10 Fragen)
  • Bewertungssystem: Visuelle Analogskala oder Likert-Skala
  • Ergebnis: Hohe Punktzahl entspricht guter Funktion

Klinische Einteilung von Pathologien der Rotatorenmanschette und des Subakromialraums

Western Ontario Rotator Cuff Index (WORCI) [9][12]

  • Ziel: Evaluation der Lebensqualität durch Selbstbewertung
  • Inhalt: 21 Fragen
    • Körperliche Symptome (6 Fragen)
    • Sport/Freizeit (4 Fragen)
    • Arbeit (4 Fragen)
    • Lebensstil (4 Fragen)
    • Emotion (3 Fragen)
  • Bewertungssystem: Visuelle Analogskala
  • Ergebnis: Niedrige Punktzahl entspricht gutem Outcome

Klassifikationen von Pathologien der langen Bizepssehne

Klassifikation der SLAP-Läsion nach Snyder (1990) [13][14]

Klassifikation der SLAP-Läsion nach Snyder
Typ Beschreibung
I
  • Auffaserung des superioren Labrums ohne Ablösung
  • Auffaserung des Bizepssehnenankers ohne Ablösung
II
  • Ablösung des Labrum-Bizepssehnen-Komplexes
III
  • Korbhenkelriss des superioren Labrums
  • Intakte Insertionsstelle der Bizepssehne
IV

Klassifikation der Bizeps-Pulley-Läsion nach Habermeyer (2004) [14][15]

Klassifikation der Bizeps-Pulley-Läsion nach Habermeyer
Typ Beschreibung
I
  • Isolierte Läsion des superioren glenohumeralen Ligaments
II
  • Läsion des superioren glenohumeralen Ligaments, kombiniert mit
  • Partieller artikularseitiger (ventraler) Ruptur des M. supraspinatus
III
  • Läsion des superioren glenohumeralen Ligaments, kombiniert mit
  • Artikularseitiger (ventraler) Ruptur des M. subscapularis
IV

Radiologische Klassifikation der Kalkschulter

Klassifikation nach Gärtner und Heyer [16]
Typ Beschreibung
I
  • Scharf begrenzt, homogenes, dichtes Kalkdepot
  • Meist Formations- und Ruhephase
II
  • Eher unscharf begrenzt, inhomogenes, wolkiges Depot
  • Intermediärstadium
III
  • Unscharf begrenztes, inhomogenes, transparentes Depot
  • Resorptionsphase

Klassifikationen des subakromialen Impingementsyndroms

Acromiontyp nach Bigliani [7]

Einteilung der Acromionmorphologie nach Bigliani (1986)
Einteilung Beschreibung des vorderen Acromions
Typ I
  • Flach
  • Minimales Risiko für eine mechanische Einengung
Typ II
  • Gebogen
  • Mittleres Risiko für eine mechanische Einengung
Typ III
  • Hakenförmig
  • Höheres Risiko für eine mechanische Einengung

Einteilung nach Neer [7]

Klassifikation nach Neer (1983)
Pathomorphologisches Stadium Beschreibung Altersgruppe
Stadium I: Ödem und Hämorrhagie
  • Akute Entzündungsreaktion
  • Vollständig reversibel unter konservativer Therapie
  • <25 Jahre
Stadium II: Fibrose und Tendinitis
  • 25–40 Jahre
Stadium III: RMR
  • >40 Jahre

Symptomatiktoggle arrow icon

  • Schmerzen: Meist diffuse Beschwerden mit schleichendem Beginn, ggf. mit Ausstrahlung in den Oberarm und/oder die untere HWS [17][18][19]
    • Belastungs- und Bewegungsschmerz, bspw. Painful Arc
    • Lokaler Druckschmerz
    • Nächtliche Schmerzen
    • Ruheschmerzen
  • Kraftminderung und Bewegungseinschränkung
  • Funktionelle Einschränkungen, bspw. des alltäglichen Lebens

Differenzialdiagnosentoggle arrow icon

Ursachen im Schulterbereich

Ursachen außerhalb der Schulter

AMBOSS erhebt für die hier aufgeführten Differenzialdiagnosen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Diagnostiktoggle arrow icon

Anamnese [22][23]

  • Alter, Beruf, Sport
  • Trauma mit Unfallhergang und -mechanismus
  • Begleiterkrankungen und Vormedikation
  • Verlauf und Art der Symptome
    • Bewegungseinschränkung
    • Schmerzen
    • Neurologische Symptome
    • Kraftminderung
  • Vorverletzungen oder -operationen des Schultergelenks
  • Einschränkungen im beruflichen und privaten Alltag

Körperliche Untersuchung und klinische Tests

Körperliche Untersuchung [7][17][18][20][23][24]

Eine Einschränkung der aktiven Beweglichkeit bei gleichzeitig freiem passiven Bewegungsumfang deutet auf ein Problem der Muskulatur und/oder Sehnen hin. Ist beides eingeschränkt, ist häufig die Kapsel der Schulter für die Beschwerden ursächlich!

Funktionstests

Übersicht zur differenzialdiagnostischen Abklärung von Schulterbeschwerden
Leitsymptom Typischer Test oder Befund Verdachtsdiagnose
Belastungsschmerz bei Überkopfbewegungen
Akuter (nächtlicher) Ruheschmerz
  • Punktueller Druckschmerz
Globale Bewegungseinschränkung
  • Aktive und passive Bewegungseinschränkung
Vorderer Schulterschmerz

Apparative Diagnostik

Bildgebung

Auswahl bildgebender Verfahren zur Diagnostik einer Schulterläsion [7][20][28]
Verfahren Indikation Durchführung Mögliche Befunde Bemerkungen
Konventionelle Röntgenaufnahme
  • Ausgangsdiagnostik
  • Keine Darstellung der Weichgewebestrukturen
MRT [29]
  • Knöcherne Strukturen evtl. nicht adäquat abgebildet
Sonografie [30][31]
  • Orientierende Untersuchung
  • Kontraindikation für MRT
  • Statische und dynamische Untersuchung
  • Standardebenen
CT
  • Kontraindikation für MRT
  • Ausschluss von Differenzialdiagnosen, bspw. Fraktur
  • Präoperative Planung
  • Degenerative Veränderungen
  • Kalkdepot
  • Erguss

Labordiagnostik

Therapietoggle arrow icon

Allgemeine Therapieansätze [18][19][28]

  • Ziel
    • Schmerzlinderung
    • Verbesserung von Bewegung und Funktion
  • Konservatives Vorgehen
  • Operatives Vorgehen: Nach frustranem konservativem Therapieversuch erwägen

Spezifische Therapieansätze

Die Therapieoptionen für die einzelnen Krankheitsbilder werden jeweils dort aufgeführt, siehe:

Verlaufs- und Sonderformentoggle arrow icon

Der Begriff der Schulterläsionen (ICD-10-Code M75) umfasst vorwiegend degenerativ oder entzündlich bedingte, nicht-traumatische Erkrankungen der periartikulären Schulterweichteile. Die nachfolgenden Abschnitte behandeln die wichtigsten dieser Pathologien im Detail. Darüber hinaus existieren weitere wesentliche Krankheitsbilder, allen voran die Rotatorenmanschettenruptur.

Schultersteifetoggle arrow icon

Definition [20]

  • Schultersteife (Stiff Shoulder): Eingeschränkte aktive und passive Beweglichkeit des Glenohumeralgelenks unabhängig von der Ätiologie [37]
  • Historie [38]
    • Periarthropathia humeroscapularis (Duplay, 1872)
    • Frozen Shoulder (Codman, 1934)
    • Adhäsive Kapsulitis (Neviaser, 1945)

Der Begriff „adhäsive Kapsulitis“ sollte nicht mehr verwendet werden, da histologisch keine echten Adhäsionen nachweisbar sind!

Epidemiologie [20]

Risikofaktoren [20][37][38]

Pathophysiologie [20][38][38][40]

Einteilung [37][38][41][42]

  • „Painful Phase“ (Phase 1) : Dauer meist <3 Monate
    • Ruheschmerz, insb. in der Nacht
    • Kaum Bewegungseinschränkung
    • Arthroskopie: Synovitis, keine Verklebungen oder Kontrakturen der Kapsel
    • Histologie: Hypervaskuläre Synovialitis, ggf. Infiltration entzündlicher Zellen, keine Veränderung des Kapselgewebes
  • Freezing Phase (Phase 2) : Dauer ca. 3–9 Monate
  • „Frozen Phase“ (Phase 3) : Dauer ca. 4–12 Monate
    • Regrediente Beschwerden
    • Progrediente Bewegungseinschränkung, Inaktivitätsatrophie der Muskulatur
    • Arthroskopie: Minimale Synovitis, Verlust des axillären Recessus
    • Histologie: Hyperzelluläres Kollagengewebe, dünne Synovia
  • „Thawing Phase“ (Phase 4)
    • Kaum Beschwerden
    • Ausgeprägte Bewegungseinschränkung in allen Ebenen mit langsamer Besserung
    • Arthroskopie: Starke Fibrosierung, Kontraktur der Kapsel, Unterscheidung intraartikulärer Strukturen erschwert
    • Histologie: Ähnlich Phase 3

Im klinischen Alltag hat sich die Einteilung in 3 Phasen durchgesetzt: Freezing (reine Entzündungsphase) – Frozen (Entzündung und Fibrosierung) – Thawing (keine Entzündung mehr)!

Symptomatik [20][38]

  • Leitsymptom: Eingeschränkte aktive und passive Beweglichkeit
  • Schmerz: Phasenabhängig, initial insb. bei Bewegung oder Belastung, später in Ruhe und in der Nacht

Kraftminderung und Instabilität sind keine typischen Symptome der isolierten Schultersteife!

Diagnostik [20]

Zum Ausschluss zervikaler Radikulopathien als Schmerzursache sollten bspw. der Spurling-Test, der Upper Limb Tension Test, sowie eine orientierende neurologische Untersuchung durchgeführt werden!

Therapie

Konservative Therapie [20][43]

Die Kombination aus Physiotherapie und intraartikulärer Injektion von Glucocorticoiden ist der jeweiligen Monotherapie überlegen!

Operative Therapie [20][43]

Behandlungsmöglichkeiten für die Behandlung der primären Schultersteife (Frozen Shoulder)
Stadium Mögliche Maßnahmen
1. „Freezing Phase“ (Entzündungsphase)
2. „Frozen Phase“ (Einsteifungsphase)
3. „Thawing Phase“ (Lösungsphase)
Therapieversagen
  • Arthroskopische Arthrolyse

Pathologien der langen Bizepssehnetoggle arrow icon

Überblick [47][48]

Übersicht über die Lokalisation typischer Läsionen der Bizepssehne
Sehnenursprung SLAP-Läsion
Intraartikulärer Verlauf Bizepssehnensyndrom mit Tendinitis oder Bizepssehnenruptur
Eintritt in den Sulcus intertubercularis Bizeps-Pulley-Läsion

SLAP-Läsion (Läsion des Bizeps-Sehnenankers) [17][49][50]

  • Definition: Läsion des superioren Labrums im Insertionsbereich der langen Bizepssehne, von anterior nach posterior verlaufend
  • Ätiologie
    • Makrotrauma, bspw. Sturz auf den ausgestreckten Arm
    • Repetitives Mikrotrauma, bspw. durch Überkopfbelastung oder Impingement
    • Typische auslösende Bewegung: Abduktion und Außenrotation → Torsion der langen Bizepssehne
  • Klassifikation: Klassifikation der SLAP-Läsion nach Snyder
  • Symptomatik
    • Eher tiefer, diffuser Schulterschmerz
    • Schmerz bei Überkopfbewegung
  • Provokationstests
  • Therapie [51]
    • Konservativ: Bei isolierter Läsion ohne Instabilität
    • Operativ: Bei Instabilität und/oder Versagen der konservativen Therapie

Bizepssehnensyndrom [17]

  • Definition: Tendinopathie der langen Bizepssehne im intraartikulären Verlauf, ggf. mit akuten Entzündungszeichen
  • Ätiologie
  • Symptomatik
    • Anteriore Schulterschmerzen
    • Nächtliche Schmerzen in Seitenlage
  • Provokationstests
  • Therapie
    • Konservativ: Insb. beim Vorliegen von Entzündungszeichen ohne weitere Pathologien
      • Ggf. Infiltration
    • Operativ: Ggf. bei Begleitpathologien und bei erfolgloser konservativer Therapie

Bizeps-Pulley-Läsionen [17][49][52]

Kalkschultertoggle arrow icon

Allgemeines

Pathophysiologie [53]

  • Ursache: Multifaktorielle Genese
  • Phasenhaften Krankheitsverlauf (nach Uhthoff)
    1. Präkalzifikationsphase: Metaplasie der Tenozyten zu ChondrozytenFaserknorpel in der Sehne
    2. Kalzifikationsphase
      • Formationsphase: Ablagerung von Hydroxylapatitkristallen im Interzellulärraum
      • Ruhephase: Keine weiteren Ablagerungen
      • Resorptionsphase: Einsprossung von Blutgefäßen, Einwanderung von Makrophagen → Auflösung des Depots mit ausgeprägter Druckerhöhung durch Volumenzunahme in der Sehne und Hyperämie [54]
    3. Postkalzifikationsphase: Einwanderung von FibroblastenRemodeling der Sehne
      • Ggf. Postkalzifikationstendinitis: Persistierende Beschwerden nach Auflösung des Kalkdepots

Als Folge einer ausgeprägten intratendinösen Druckerhöhung und einer Bursitis subacromialis kann es in der Resorptionsphase zu starken Schmerzen kommen!

Symptomatik [16][55]

Diagnostik [16]

Therapie [16][56][57][58][59][60]

  • Konservative und interventionelle Therapie
  • Operative Therapie
    • Arthroskopische Kalkdepotexstirpation mit ggf. subakromialer Dekompression [62]
    • Ggf. Akromioplastik: Nur indiziert bei relevantem knöchernen Impingement
    • Ggf. Naht einer RMR
  • Therapiealgorithmus
    • Keine Therapie asymptomatischer Kalkdepots
    • Initial konservatives Vorgehen
    • Maßnahme abhängig von Krankheitsphase
    • Durchführung interventioneller Maßnahmen insb. abhängig von Leidensdruck
    • Operatives Vorgehen bei therapierefraktärem Verlauf erwägen
Typischer stufenweiser Therapiealgorithmus für die Behandlung der Kalkschulter [57][60][63]
Klassifikation nach Gärtner und Heyer Eskalationsstufen der Behandlung
Typ I (Formations- und Ruhephase)
  1. NSAR
  2. Physiotherapie
  3. Fokussierte ESWT
  4. Needling und Barbotage
  5. Operatives Vorgehen
Typ II (intermediäres Stadium)
  1. Physiotherapie
  2. NSAR
  3. Subakromiale Infiltration
  4. Operatives Vorgehen
Typ III (Resorptionsphase)
  1. Analgesie mit NSAR, ggf. Opioiden
  2. Subakromiale Infiltration

Die initiale Therapie der Kalkschulter ist fast immer eine konservative Therapie. Insb. die fokussierte ESWT und Needling plus subakromiale Glucocorticoidinfiltration zeigten die besten Ergebnisse!

Subakromiales Impingementsyndromtoggle arrow icon

Definition [7][64]

Im klinischen Sprachgebrauch ist eine Unterteilung in primäres (MOI) oder sekundäres extrinsisches Impingement sowie intrinsisches Impingement (MNOI) üblich!

Epidemiologie [2][64]

  • Prävalenz: Häufige Ursache für Schulterbeschwerden
  • Altersgipfel: 40–60 Jahre
  • Geschlechterverhältnis: =

Risikofaktoren [7]

Pathophysiologie [7][66][67][68]

Symptomatik [7]

Diagnostik [7][69]

Zusammenhang zwischen Acromionmorphologie und Schulterpathologien [70][71]
Parameter Klinische Bedeutung
Acromionindex Höherer Index assoziiert mit subakromialen Pathologien
Lateraler Acromionwinkel Kleiner Winkel korreliert mit subakromialen Pathologien
Acromiontyp nach Bigliani Typ III assoziiert mit subakromialen Pathologien
Acromion-Slope Winkel >43° assoziiert mit Pathologien der Rotatorenmanschette
Akromiohumerale Distanz Reduktion assoziiert mit Rotatorenmanschettenruptur

Ein negativer Neer-Test und Hawkins-Kennedy-Test sprechen gegen die Diagnose eines Schulterimpingements! Zur Bestätigung der Diagnose und zum Ausschluss von Differenzialdiagnosen sollte eine Bildgebung (klassische Röntgenaufnahme, MRT) erfolgen!

Therapie [7][64]

Konservative Therapie

Operative Therapie [72]

Bursitis subacromialistoggle arrow icon

Patienteninformationentoggle arrow icon

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026toggle arrow icon

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.

3D-Anatomietoggle arrow icon

In Kooperation mit Effigos bieten wir dir die Möglichkeit, Anatomie auch in 3D zu erfahren. Die Inhalte sind vielfach auf AMBOSS abgestimmt oder ergänzend. Neben Komplettmodellen bieten wir dir auch sprach- oder textgeführte Exkurse zu einzelnen Themen. In allen Versionen hast du die Möglichkeit mit den Modellen individuell zu interagieren, z.B. durch Schneiden, Zoomen oder Aus- bzw. Einblenden bestimmter Strukturen. Eine Übersicht über alle Inhalte findest du in dem Kapitel Anatomische 3D-Modelle. Die unterschiedlichen Pakete zu den 3D-Modellen findest du im Shop.

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