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Parapsoriasis en plaques

Letzte Aktualisierung: 4.8.2026

Zusammenfassungtoggle arrow icon

Die Parapsoriasis en plaques ist eine chronisch verlaufende Erkrankung unklarer Ätiologie. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Verlaufsformen, wobei die großflächige Variante als eine Frühform des kutanen T-Zell-Lymphoms gedeutet wird und in etwa 30% der Fälle in eine Mycosis fungoides übergeht. Die Diagnose wird anhand der klinischen Untersuchung sowie der histopathologischen Begutachtung gestellt. Therapie der Wahl ist die P-UVA und die selektive Ultraviolett-Fototherapie (SUP).

Definitiontoggle arrow icon

Die Parapsoriasis en plaques gehört zu den Erkrankungen der Parapsoriasis-Gruppe. Allen Erkrankungen dieser Gruppe liegt pathogenetisch ein Auftreten kutaner T-Zell-Klone zugrunde. Die Bezeichnung „Parapsoriasis“ resultiert aus der Ähnlichkeit des dermatologischen Erscheinungsbildes zu psoriatischen Effloreszenzen (z.B. Plaques und Schuppen).

Epidemiologietoggle arrow icon

  • Üblicherweise ältere Patienten betroffen (>50 Jahre)
  • Ätiologie unklar

Wenn nicht anders angegeben, beziehen sich die epidemiologischen Daten auf Deutschland.

Symptomatiktoggle arrow icon

  • Kleinflächige Form („Parapsoriasis en petites plaques“)
  • Großflächige Form („Parapsoriasis en grandes plaques“)

Pathologietoggle arrow icon

Differenzialdiagnosentoggle arrow icon

AMBOSS erhebt für die hier aufgeführten Differenzialdiagnosen keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Therapietoggle arrow icon

Prognosetoggle arrow icon

  • Meist chronisch stabiler Verlauf ohne wesentliche Progredienz
  • Großflächige Form: Vorläufer der Mycosis fungoides → regelmäßige klinische Verlaufskontrolle

Kodierung nach ICD-10-GM Version 2026toggle arrow icon

  • L41.-: Parapsoriasis

Quelle: In Anlehnung an die ICD-10-GM Version 2026, BfArM.

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